Stiftungen

Stiftung Max Bram
1904 stiftete der Lehrer und Kunstsammler Max Bram seine umfangreiche Sammlung von Werken der Münchner Schule der Stadt Rosenheim mit der Auflage, ein entsprechendes Ausstellungsgebäude zu errichten (siehe auch Geschichte der Städtischen Galerie).

 

 

Constantin Gerhardinger
Gerhardinger begann 1911 ein Akademiestudium bei Angelo Jank und Adolf Hengeler. Nach dem Ersten Weltkrieg begann sein künstlerischer Aufstieg. In seiner Malweise Vertreter einer betont konservativen Haltung, berief er sich selbst vor allem auf die Malerei des Leibl-Kreises und einen kultivierten Impressionismus in der Tradition der Münchner Schule.
Anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 1968 erhielt Gerhardinger die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rosenheim verliehen. Einen Großteil seines künstlerischen Nachlasses vermachte er der Stadt Rosenheim, die so in den Besitz von rund 150 Bildern des Malers kam.

 

Hans Müller-Schnuttenbach
Hans Müller, der sich nach dem Geburtsort seiner Mutter „Schnuttenbach" nannte, studierte an der Münchner Kunstgewerbeschule bei Ehmke, Dasio und Wirnhier. Zunächst als Gebrauchsgraphiker tätig, wandte er sich als Autodidakt der Malerei zu. Hier entwickelte er einen unverwechselbaren Stil, der sich im Wesentlichen durch eine subtile, beinahe kalligraphische Zartheit auszeichnet.
1943 erhielt er den Leibl-Sperl-Preis der Stadt und des Kunstvereins Rosenheim. Nach Abschluss eines Leibrentenvertrages erhielt die Stadt den künstlerischen Nachlass des Malers.´

 

Gertruda Gruber-Goepfertova
Gertruda Gruber Goepfertova, unter ihren Initialen GGG bekannt, gehörte zu den bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten in Rosenheim. Ihre Wurzeln finden sich in Mähren, wo sie 1924 geboren wurde. In den 1970er Jahren schuf die Künstlerin die ersten liebevollen Zeichnungen von Dörfern, die sogenannten Dorfskizzenblätter, mit denen sie in der Region und darüber hinaus bekannt geworden ist. Gemälde und Zeichnungen, die den Wandel Rosenheims seit Jahrzehnten dokumentieren, hat sie der Stadt Rosenheim zu Lebzeiten übergeben. Mit ihrem Tod im Jahr 2014 vermachte sie auch das umfangreiche Frühwerk ihrer - zur Heimat gewordenen - Stadt Rosenheim.

 

Leo von Welden
Die Tochter des Künstler, Tine Schwaiger-Welden, hat der Städtischen Galerie Rosenheim, aus dem Nachlass ihres Vaters über 20 Arbeiten anvertraut. Das Werk Leo von Weldens (1899 - 1967) umspannt zwei unterschiedliche Schaffensperioden. Altmeisterliche Traditionen bestimmen den ersten Teil seiner Werke. Im malerischen Spätwerk prägt der Künstler seine eigentliche unverwechselbare Bildsprache aus.

 

 

Weitere Stiftungen und Schenkungen
Neben den fünf oben genannten Stiftungen bzw. Schenkungen betreut die Städtische Galerie Rosenheim viele weitere Werke u.a. von Hermann Groeber, Oswald Hopp und Walter Thor.

 
Max Bram, gem. von Leo Samberger
Max Bram, gem. von Leo Samberger
Constantin Gerhardinger, Selbstporträt
Constantin Gerhardinger, Selbstporträt
Hans Müller-Schnuttenbach, gem. von Rainer Dillen
Hans Müller-Schnuttenbach, gem. von Rainer Dillen
Gertruda Gruber Goepfertova, Lessingstraße
Gertruda Gruber Goepfertova, Lessingstraße
Leo von Welden, Eifersucht
Leo von Welden, Eifersucht
Walter Thor, Bildnis des Sohnes Wilfried
Walter Thor, Bildnis des Sohnes Wilfried