vermacht.verfallen.verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus, Führungen für Schulklassen aller Altersstufen

Blick in die Ausstellung, Foto (c) Martin Weiand
Blick in die Ausstellung, Foto (c) Martin Weiand
Blick in die Ausstellung, Foto (c) Martin Weiand
Blick in die Ausstellung, Foto (c) Martin Weiand

In Zeiten eines zunehmenden Rechtsdrucks in Politik und Alltag ist die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, insbesondere mit dem Nationalsozialismus wichtiger denn je. Die Spuren dieser Zeit ziehen sich bis in unsere Gegenwart – nicht nur in München oder Dachau, auch in und um Rosenheim. Wie gehen wir mit diesem historischen Erbe in unserer Region um und was können wir in der Auseinandersetzung für unsere heutige Gesellschaft lernen?

In der Ausstellung „vermacht.verfallen.verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus“ widmet sich die Städtische Galerie Rosenheim noch bis zum 19. November diesem sensiblen Thema und reflektiert die Zeit des „Dritten Reiches“ in seiner Bedeutung die Entwicklung der Rosenheimer Kulturlandschaft.

Für junge Menschen in Schulen und Bildungseinrichtungen bieten wir zu dieser Ausstellung altersgerechte Führungen, die es ermöglichen, sich entlang zeitgenössischer Kunst mit der Thematik Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. In 30, 45 oder 60 Minuten erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über das Kunstschaffen in Rosenheim während der NS Zeit und erfahren u.a.:

• Wie kam es zu den engen Verbindungen zwischen Rosenheimer Malern und dem Nationalsozialismus?
• Welche Rolle spielte hierbei etwa der Rosenheimer Kunstverein?
• Wie verhielten sich einzelne Künstler ganz konkret in diesem diktatorischen System?
• Wie wurden nicht konformistische Maler und Malerinnen in der Region ausgegrenzt?
• Was geschah mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten nach dem Ende der NS-Herrschaft?

Einzelne Schwerpunkte der Ausstellung können nach Absprache mit unserer Kunsthistorikerin Elisabeth Rechenauer M.A. gerne vertieft bzw. auch kürzer gefasst werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im benachbarten Stadtarchiv weitere Facetten der nationalsozialistischen Bildsprache anhand von Rosenheimer Plakaten aus der NS-Zeit kennenzulernen.

Eine Führung durch die Ausstellung kostet in Begleitung einer Lehrkraft 3,50 € pro Schüler. Bei bis zu 17 Schülern berechnen wir eine Pauschale von 60 €. Ohne Führung kostet der Besuch 1,50 € pro Schüler im Klassenverbund.

Die Führungen finden innerhalb des Ausstellungszeitraums Dienstag bis Freitag zwischen 8.30 Uhr und 12.30 Uhr statt. Weitere Zeiten sind nach Vereinbarung möglich.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 08031/365 1447 zur Verfügung. Gerne können Sie auch eine Mail senden an staedtische-galerie (at) rosenheim.de.