MADE IN ROSENHEIM

GEÖFFNET und VERLÄNGERT bis 7. Juni 2020

Die Ausstellung "Made in Rosenheim" kann nun nochmals bis 7. Juni 2020 besichtigt werden.

Öffnungszeiten bis auf Weiteres: Dienstag bis Sonntag, 13 bis 17 Uhr.

Bitte beachten Sie beim Besuch unser Schutz- und Hygienekonzept. Herzlichen Dank!


Design & Werbung aus 100 Jahren

Ausstellungskooperation mit dem Stadtarchiv Rosenheim und dem Städtischen Museum Rosenheim

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Entwicklung und Gestaltung von Produkten örtlicher Betriebe sowie deren Vermarktung. Gezeigt werden diverse, in Rosenheim entworfene und produzierte, Gebrauchsgegenstände von der Limonadenflasche über die Wohnzimmervitrine bis hin zum Automobil von 1900 bis in die 1990er Jahre.

Umrahmt und begleitet werden die Objekte durch eine breite Vielfalt „banaler Kunst“ von Ladenschildern, Plakaten und Reklamen, die die Alltagskultur wesentlich geprägt haben.

Mit zahlreichen Originalen, darunter einige international renommierte Klassiker, lädt diese besondere Werkschau erstmalig in Rosenheim zu einer ästhetischen Reise durch 100 Jahre „Made in Rosenheim“ und bietet zugleich gewissermaßen im Flanieren einen Einblick in die Design- und Wirtschaftsgeschichte des vergangenen Jahrhunderts.

Neben bekannten Marken, wie Klepper, Kathrein, Gabor, Frucade und Prijon wird der Besucher auch viele Besonderheiten der Rosenheimer Designgeschichte erleben:

So erfahren die Besucher u.a., dass der schwedische König Carl XVI. Gustaf seine Silvia in einem aus Rosenheim kommenden Dirndl bei der Olympiade in München kennenlernte, der sog. Fend-Flitzer mit einem Verbrauch von unter 3-Litern vom Rosenheimer Flugzeugingenieur Fritz Fend entwickelt wurde und ein Schreibtisch "Made in Rosenheim“ sogar zu den galaktischen Erfolgen des Hollywood-Blockbusters „Men in Black3“ beitrug.

Konzipiert von Stadtheimatpfleger Karl Mair – unter kuratorischer Mitarbeit von Elisabeth Rechenauer und Lydia Zellner – wurde die Ausstellung von der Städtischen Galerie Rosenheim in Kooperation mit dem Städtischen Museum und dem Stadtarchiv durch intensive Recherchen erarbeitet.

Das Bayerische Fernsehen, "Abendschau - Der Süden", hat am 16.12.2019 über unsere Ausstellung berichtet. Hier finden Sie den Filmbeitrag.

 

Filmabend: Why We Are Creative?
derzeit verschoben auf Freitag, 9. Oktober (Einlass ab 19 Uhr)
Ob die Veranstaltung stattfinden kann, wird kurzfristig nach aktueller Lage entschieden. Bitte rufen Sie uns bei Bedarf an.
Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine unterhaltsame und überraschende Odyssee in die Welt der Kreativität. Er basiert auf dem „Why Are You Creative“-Projekt des Regisseurs Hermann Vaske und ist eine einzigartige Reise durch die verschiedenen Facetten der Kreativität: künstlerisch, intellektuell, philosophisch und wissenschaftlich. Alles in allem hat Vaske in 30 Jahren Kreativgespräche mit über 50 Nobel- und Oscarpreisträgern geführt und sie gefragt, was sie antreibt, ihre Ideen in Werke umzusetzen. Mit dabei sind u.a. Regisseure wie Wim Wenders und David Lynch, Musikerinnen und Musiker wie Björk und Bono, Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramović und Damien Hirst, Modemacherinnen wie Vivienne Westwood, Schauspielerinnen wie Angelina Jolie und Isabella Rossellini, Staatsmänner wie Nelson Mandela und Mikhail Gorbatschow, Wissenschaftler wie Stephen Hawking, religiöse Führer wie der Dalai Lama und Gesamtkunstwerke wie David Bowie.
Regie: Hermann Vaske
FSK: ohne; 86min; Dokumentation 2018.
Mit deutschen Untertiteln.
Eintritt: 9 € (Ausstellung und Film)
Mit freundlicher Unterstützung von Rise and Shine Cinema und soulkino.


Firmenführung: Vom HTP-Kristall zum Kajak - Prijon GmbH
derzeit verschoben auf Freitag, 4. September, 13 Uhr
Ob die Veranstaltung stattfinden kann, wird kurzfristig nach aktueller Lage entschieden. Bitte rufen Sie uns bei Bedarf an.
Treffpunkt: Firmengelände (Innlände 6, 83022 Rosenheim)
Mit der Fertigungsweise der Prijon Kajaks aus blasgeformten hochmolekularem HTP eroberte das Rosenheimer Familienunternehmen in den 1980er Jahren den internationalen Markt und gehört seither zu den führenden Kajak-Herstellern weltweit. Die Firmenführung gewährt exklusive Einblicke in die besonderen Fertigungstechniken; der Weg vom feinkörnigen Plastik-Rohstoff bis zum unsinkbaren, formschönen Kajak wird dabei anschaulich erläutert.
Anmeldung bis zum 2. September 2020 unter +49 8031 / 365 1447 oder per  E-Mail notwendig (max. 20 Personen möglich)
Eintritt frei

 

Fend Flitzer, um 1949, Foto © Kulturstiftung Kornhaus

Fend Flitzer, um 1949, Foto © Kulturstiftung Kornhaus

Limonadenflasche von Frucade, um 1950, Städtisches Museum, Foto © Martin Weiand

Limonadenflasche von Frucade, um 1950, Städtisches Museum, Foto © Martin Weiand

Damenschuh von Gabor, um 1970, Foto © Gabor Shoe AG

Damenschuh von Gabor, um 1970, Foto © Gabor Shoe AG

Faltboot Klepper Aerius, um 1950, Klepper Museum, Foto © Martin Weiand

Faltboot Klepper Aerius, um 1950, Klepper Museum, Foto © Martin Weiand