Marianne Lüdicke, "Mädchen", 1959
Städtische Galerie, Außenbereich
Marianne Lüdicke, "Mädchen", 1959, Bronzeskulptur
Mädchenfiguren nehmen eine Schlüsselrolle im Werk der Künstlerin ein, ohne jedoch einer aktuellen Kunstströmung noch einem Idyll verhaftet zu sein. Das „Mädchen“ von Marianne Lüdicke steht voraussichtlich ab Herbst 2024 wieder im Garten der Städtischen Galerie. Ihre Liegeposition vermittelt auf spielerische Art eine gewisse Lockerheit ganz im Gegensatz zur Aktfigur von Josef Thorak.
Künstlerin
Marianne Lüdicke wurde 1919 in Frankfurt/Main geboren, besuchte ab 1938 in München die Kunstschule Maxon und studierte von 1939 bis 1944 an der Akademie der Bildenden Künste bei Professor Richard Knecht Bildhauerei. Ab 1945 war sie selbstständig in Weisham bei Bernau am Chiemsee tätig. Schon ab 1949 in der Großen Ausstellung im Haus der Kunst München war sie mit ihren Arbeiten auch bundesweit in zahlreichen Ausstellungen und mit Kunst im öffentlichen Raum vertreten. Im Jahr 1980 wurde ihr der Seerosenpreis der Stadt München verliehen und 1999 der Kulturpreis des Landkreises Rosenheim. Die Künstlerin verstarb 2020.