HERA

NEU 2026: Elisabeth-Block-Platz 1 (Städt. Realschule für Mädchen)

"Soft spot" - Herzog-Otto-Straße 9 (nicht mehr sichtbar)

Unter dem Pseudonym Hera arbeitet die Frankfurterin Jasmin Siddiqui im Genre Street Art seit dem Jahr 2001. Sie versteht sich als Geschichtenerzählerin im öffentlichen Raum und nutzt für ihre Murals eine Bildsprache aus figürlicher Symbolik und Typografie. Der Stil selbst besteht aus der Kombination zwischen impulsiv skizzenhaften Linien hin zu detaillierter, naturrealistischer Malerei. Allen Arbeiten, sei es an Hausfassaden, auf Leinwänden, Zeichnungen oder Indoor-Installationen, liegt der Wunsch zu Grunde, dem vermeintlich „Unschönen“ und „Unperfekten“ zu einer neuen Wertschätzung zu verhelfen. Dies gilt nicht nur für Orte und Wände in einer Stadt oder Altpapier und Kartonage, sondern auch Themen, die sonst eher selten positiv konnotiert sind – ihr Grundsatz lautet: „There is something better than perfection.“ Neben Ausstellung in zahlreichen Galerien, Museumsshows und Publikationen ist sie auch leidenschaftlich an der Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen für Tanz- und Musikshows beteiligt. Am wichtigsten ist ihr jedoch die kontinuierliche Arbeit an sozialen Projekten, bei denen sie die transformative Kraft der Straßenkunst nutzt, indem sie Kunst aus der akademischen Welt herausholt und in eine leicht zugängliche Alltagsumgebung bringt.