WIESE - ein projekt von andreas pytlik mit bettina gorn, christoph lammers, andreas usenbenz

Inmitten der kalten, grauen Wintertage verwandelt sich die Städtische Galerie Rosenheim vom 2. Februar bis 11. März 2018 mit der Ausstellung WIESE in eine grüne Oase – zur Erfrischung von Geist und Gemüt.

Am Donnerstag, 22. Februar, gab es etwas für die Ohren und die Augen: Das GRÜN-Konzert für Bohne und Wiese / Licht-Gang für Bohne und Wiese mit dem  Ensemble „RQ3“ mit Hans Eberle (Cello, Gitarre, Gesang); Bettina Wojtalla (Geige, Waldhorn, Gesang), Bernhard Breitung (Perkussion, Gesang), Victor Ruis (Baritongitarre), Robert Bischof (Basstuba), Hans Demberger (Posaune), Franz Stiegler (Trompete).

https://www.youtube.com/watch?v=_7MnVs4H3b4

https://www.youtube.com/watch?v=XpyNa-_Xul0&t=87s

(Hinweis: Mit Klick auf den Youtube Link verlassen Sie die offizielle Seite der Städtischen Galerie)

Eröffnung am 1. Februar 2018:
Was für ein schöner Abend. Bilder von der Eröffnung finden Sie unter https://www.cityguide-rosenheim.de/aktuell/bilder-ausstellungseroeffnung-wiese-staedtische-galerie-rosenheim.html
Vielen Dank an Silke Graf, Cityguide Rosenheim!

Rahmenprogramm:
Sonntag, 4. März, 15 Uhr
Künstlerführung mit Andreas Pytlik
Führung 3 € zzgl. Eintritt 4 € / ermäßigt 3 €

Über die Ausstellung:

Malerei, Fotografie, Raum-Zeichnungen sowie Klang- und Videoperformances: Diese Techniken nutzen die Künstler Andreas Pytlik, Bettina Gorn, Christoph Lammers und Andreas Usenbenz zur Auseinandersetzung mit dem Grünland als einem ganz besonderen Kultur-Raum. Im Vordergrund der Ausstellung steht die Gefühlswelt – Assoziationen rund um die vermeintlich grüne Fläche, die die Künstler über das Zusammenspiel aus Bild, Ton und Interaktion immer wieder neu und anders bei den Besucherinnen und Besuchern hervorrufen wollen:

Der „Grünkünstler“ Andreas Pytlik seziert mit Hilfe der Malerei unterschiedliche Wahrnehmungsweisen von Wiese. In radikaler Reduktion zersetzt er die Landschaft bis hin zu einzelnen Farbinformationen. Nicht die illustrative Abbildung, sondern der gemeinsame Klang der Farben erzeugt im Betrachter etwa das Bild einer bunt blühenden Blumenwiese. Erstmals in dieser Ausstellung wird auch ein Video von ihm zu sehen sein, in dem er sich mit dem Mähen in seiner transzendentalen Funktion für die Wiese auseinandersetzt. 

In Kontrast zum dominierenden Grün in Pytliks Werken tritt das Grau des Raum-Zeichners Christoph Lammers. Seine filigranen Zeichnungen einer wachsenden Pflanzenwelt erstrecken sich über den ganzen Raum und laden die Besucher ein, sich darin zu verwickeln und zu verweilen. 

Bettina Gorn fokussiert in ihren Foto- und Videoarbeiten den Menschen in seiner Interaktion mit der Wiese und ihren natürlichen Ressourcen wie Blüten, Gräser oder Erde. Mit gezielten Bewegungstechniken und Mitteln der Abstraktion kreiert sie dabei berührende Bilder, in denen sich die traumhafte Welt der Wiese visuell offenbart.

Innerhalb der Ausstellung kann Wiese jedoch nicht nur unterschiedlich gesehen, sondern auch gehört werden. Mit einer speziell entwickelten Tontechnik hat der Klangkünstler Andreas Usenbenz den ganz eigenen Sound der Wiese eingefangen, der die Besucher während ihres Rundgangs durch die Ausstellung begleitet.

Andreas Pytlik, Wiese, Öl auf Leinwand, 2013

Andreas Pytlik, Wiese, Öl auf Leinwand, 2013

Bettina Gorn, Im Heu, Fotoprint auf Fineartpapier

Bettina Gorn, Im Heu, Fotoprint auf Fineartpapier

Andreas Usenbenz, Rauminstallation

Andreas Usenbenz, Rauminstallation

Christoph Lammers, Raumzeichnung

Christoph Lammers, Raumzeichnung